AK Sinti/Roma und Kirchen

in Baden-Württemberg

Kirchen

Der Arbeitskreis Sinti/Roma und Kirchen in Baden-Württemberg versteht sich als eine ökumenische Arbeitsgruppe innerhalb der beiden katholischen Diözesen und der beiden evangelischen Landeskirchen in Baden-Württemberg. Willkommen sind aber auch alle nicht kirchlich gebundenen Personen. In erster Linie geht es dem Arbeitskreis um Bewusstseinsveränderung in den Kirchengemeinden und Gemeindegruppen in Bezug auf das Verhältnis zu Deutschen Sinti und Roma. Die Probleme der Roma in Südosteuropa weiten neuerlich den Blick und das Engagement aller Beteiligten.

Logo der Evangelischen Landeskirche in BadenDie Evangelische Landeskirche in Baden ist eine der beiden evangelischen Kirchen im Bundesland Baden-Württemberg. Sie versteht sich als Gemeinde Jesu Christi, in der es Gemeindemitgliedern möglich ist, in unterschiedlicher Weise am kirchlichen Leben teilzunehmen. Die Evangelische Landeskirche macht keine das Gewissen bindenden Vorschriften darüber, wie ihre Mitglieder ihren Glauben leben. In dieser im Evangelium gründenden freiheitlichen Weite ist die Evangelische Landeskirche eine Volkskirche. Die Evangelische Landeskirche in Baden ist eine unierte Kirche, das heißt lutherische und reformierte Christen sind hier zu einer Kirche vereinigt. Der Unterschied in der Abendmahlslehre von Lutheranern und Reformierten hat seit 1821 in der badischen Landeskirche keine kirchentrennende Bedeutung mehr. [Quelle]

Logo der Evangelischen Landeskirche in WürttembergIn Baden-Württemberg gibt es zwei evangelische Landeskirchen: die württembergische und die badische Landeskirche. Zur lutherisch geprägten Evangelischen Landeskirche in Württemberg gehören rund 2,1 Millionen Christen in rund 1.300 Kirchengemeinden. Sie ist die sechstgrößte der insgesamt 20 Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)... Die Kirchenleitung hat ihren Sitz im Evangelischen Oberkirchenrat in Stuttgart. [Quelle]

Logo der Diözese FreiburgDas Erzbistum Freiburg im Breisgau liegt im Südwesten Deutschlands in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schweiz und zum Elsaß. In reizvoller geografischer Lage erstreckt sich das Gebiet vom Bodensee und dem Hochrhein im Süden über den Schwarzwald und die Oberrheinische Tiefebene bis hinauf in den Odenwald und an den Main im Norden. Das 1827 errichtete Erzbistum gehört zu jenen Bistümern Deutschlands, die in der nachnapoleonischen Zeit mit der Intention neu gebildet wurden, Bistums- und Ländergrenzen in Übereinstimmung zu bringen. So gesehen ist die Entstehung des Erzbistums Freiburg eng verbunden mit der Bildung des Großherzogtums Baden. Heute umfasst das Gebiet der Erzdiözese Freiburg weitestgehend den früheren Landesteil Baden sowie den ehemaligen hohenzollerischen Landesteil unseres Bundeslandes Baden-Württemberg. [Quelle]

Logo der Diözese RottenburgVom Bodensee bis zum Taubergrund, vom Schwarzwald bis ins Härtsfeld auf der Ostalb - die Diözese Rottenburg-Stuttgart erstreckt sich in den Grenzen des ehemaligen Königreichs Württemberg. In Anlehnung an das evangelische Vorbild als „katholische Landeskirche“ gegründet, heißen die Pfarreien hier bis heute Kirchengemeinden. Diözesanrat und Kirchengemeinderat entscheiden über pastorale Themen wie über den Haushalt. Mit Traditionen aus fünf Vorgängerbistümern gewann die junge Martins-Diözese auch jenseits der Verwaltungsstrukturen ein missionarisch-diakonisches Profil, das sie bis in die Gegenwart prägt: Gott und den Menschen nahe. [Quelle]