AK Sinti/Roma und Kirchen

in Baden-Württemberg

Evangelische Landeskirche in Baden

Logo der Evangelischen Landeskirche in BadenDie Evangelische Landeskirche in Baden ist eine der beiden evangelischen Kirchen im Bundesland Baden-Württemberg. Sie versteht sich als Gemeinde Jesu Christi, in der es Gemeindemitgliedern möglich ist, in unterschiedlicher Weise am kirchlichen Leben teilzunehmen. Die Evangelische Landeskirche macht keine das Gewissen bindenden Vorschriften darüber, wie ihre Mitglieder ihren Glauben leben. In dieser im Evangelium gründenden freiheitlichen Weite ist die Evangelische Landeskirche eine Volkskirche. Die Evangelische Landeskirche in Baden ist eine unierte Kirche, das heißt lutherische und reformierte Christen sind hier zu einer Kirche vereinigt. Der Unterschied in der Abendmahlslehre von Lutheranern und Reformierten hat seit 1821 in der badischen Landeskirche keine kirchentrennende Bedeutung mehr. [Quelle]

Antidiskriminierungsstelle Baden-Württemberg LADS BW

Die Mitarbeitendenzeitschrift der EVANGELISCHEN LANDESKIRCHE IN BADEN informiert in ihrer Dezemberausgabe (10/2018 auf S.17) über die neue Stelle im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg. 
Bei der LADS heißt es: 

Für Vielfalt und Toleranz – Die LADS
Jeder Mensch hat ein Recht darauf, gleich behandelt zu werden. Aber Diskriminierung ist immer noch weit verbreitet. Wer im Alltag oder im Berufsleben Benachteiligungen erfährt, steht nicht allein da. Die Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) informiert, berät und unterstützt bei den nächsten Schritten. Denn für Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung ist in Baden-Württemberg kein Platz.

 Die Information der Landeskirche hat folgenden Wortlaut:

LANDESWEITE ANTIDISKRIMINIERUNGSSTELLE ERÖFFNET
» Eine zentrale Antidiskriminierungsstelle des Landes BadenWürttemberg (LAOS) ist Anfang November gestartet. Ab
sofort können sich Menschen aus Baden-Württemberg, die von Diskriminierung betroffen sind, an die LAOS wenden,
teilte das Sozialministerium mit. Laut Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha (Grüne) sind Diskriminierung und
Rassismus im Alltag leider keine Seltenheit und .. Gift für den gesellschaftlichen Zusammenhalt". Neben der LAOS gibt es
acht lokale Beratungsstellen gegen Diskriminierung, die in den vergangenen Jahren aufgebaut wurden. Seit Sommer
existiert eine digitale Onlineberatung, bei der sich Betroffene unter www.adis-online.com per Mai I, Chat oder Video anonym
beraten lassen können.
Grundlage der Antidiskriminierungsberatung ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Das Gesetz hat
zum Ziel, Benachteiligungen aus Gründen der ethnischen Herkunft oder aus rassistischen Gründen, wegen des Geschlechts,
wegen der Religion oder Weltanschauung, wegen einer Behinderung, wegen des Alters oder der sexuellen
Identität zu verhindern oder zu beseitigen.  (Quelle: ekiba intern)