AK Sinti/Roma und Kirchen

in Baden-Württemberg

20 Jahre Arbeitskreis "Sinti/Roma und Kirchen in BW"

Der Arbeitskreis "Sinti/Roma und Kirchen in Baden-Württemberg" wird 20.

Am 8.7.2019 (Montag) findet in Ulm aus diesem Anlass ein Studientag statt:
Haus der Begegnung, Grüner Hof 7, 89073 Ulm, ab 13 Uhr  heinemann ausstellung poster ulm2019 540


(Ab 12 Uhr Mittagessen für angemeldete Teilnehmer. Anmeldung bitte an
Pfr. Dr. A. Hoffmann-Richter; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 9731-9269101)

Aus dem Programm:

Begrüßung:  Dr. Andreas Hoffmann-Richter
Grußworte
OB Gunter Czisch, Ulm (angefragt)
Daniel Strauß, Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg, Mannheim
Prälatin Gabriele Wulz, Evangelische Landeskirche in Württemberg, Ulm
Dr. Michael Blume, Leiter Referat Nichtchristliche Religionen, Werte, Minderheiten, Projekte Nordirak, Staatsministerium Baden-Württemberg, Stuttgart
Andreas Schulz, Fachreferent Gedenkstättenarbeit, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart
Schuldekan Thomas Holm, Vorstand des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Alb-Donau, Ulm
Dr. Stephan Janker, Ordinariat Rottenburg-Stuttgart (angefragt)

Festvortrag:  "Überwindung von Antiziganismus"
Professor Gert Weisskirehen-Aussprache zur Überwindung von Antiziganismus
(1976 - 2009 MdB; Honorarprofessor an der Fahhochschule Potsdam)

Perspektiven:
NN, Kultusministerium Baden-Württemberg, Stuttgart (angefragt)
Das Thema Sinti und Roma in den neuen Lehrplänen Baden-Württemberg.
Das Beispiel der Ausgestaltung in Gemeinschaftskunde Klasse 9

Pfr. Wolfgang Mayer-Ernst, Evangelische Akademie Bad Boll
Der AK Sinti/Roma und Kirchen Baden-Württemberg. Geschichte und Perspektiven

Jonathan Mack, Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg
Sinti/Roma und Kirchen in Deutschland. Ein neues Netzwerk

Einführung in die Ausstellung voBehar Heinemannn Behar Heinemann

                     R o m a k u n s t




Der Flyer zum Studientag
Die Flyer zur Ausstellung
Das Poster zur Ausstellung

 


 

Über den AK Sinti/Roma und Kirchen in BW

Der Arbeitskreis Sinti/Roma und Kirchen in Baden-Württemberg setzt sich dafür ein, Diskriminierung und Vorurteile allgemein und insbesondere gegenüber Sinti und Roma in der Gesellschaft und auch in den Kirchen wahrzunehmen, kenntlich zu machen und zu überwinden. Er will über die Struktur und Funktionsweise von Antiziganismus aufklären und zur Verständigung zwischen Mehrheitsgesellschaft und Sinti und Roma beitragen.

Der Arbeitskreis entstand aus einer Nachfrage der evangelischen japanischen Kirchen an die EKD bei einer Kirchenkonsultation 1993 zur Zusammenarbeit mit Minderheiten in Deutschland. In der Folge haben mehrere Delegationen zusammen mit Vertretern von Organisationen der Sinti und Roma Japan besucht und die dortige Anti-Diskriminierungsarbeit für „Buraku" kennen gelernt. 1999 wurde dann dieser Arbeitskreis gegründet.

WEITERLESEN: Vorgeschichte des Arbeitskreises

Gedenktage

27. Januar: 1945 Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz
15. März: 1943 Deportationen aus Baden & Württemberg
08. April: Internationaler Romatag
16. Mai: 1940 Deportationen (Hohen-asperg) gemäß "Grenzerlaß" (Elsass, Saarland, Baden/Karlsruhe) 
02/03. August: 1945 "Auflösung" von Auschwitz-Birkenau
16. Dezember: 1942 Himmler-Erlass.

"AUF WIEDERSEHEN IM HIMMEL!" - Vor 75 Jahren (1942) besiegelte der "Auschwitz-Erlass" den Mord an den Sinti und Roma. Seit 1994 wird am 16. Dezember der verfolgten und ermordeten Sinti und Roma gedacht. Heinrich Himmlers "Auschwitz-Erlass" leitete vor 75 Jahren den Genozid im Vernichtungslager ein.