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Ingolstadt: Polizei verjagt Sinti

Ingolstadt
Pressemitteiolung des Verbandes deutscher Sinti und Roma in BW | 19.06.2019

Vorfall in Ingolstadt

Wie dem VDSR-BW heute bekannt wurde, sind Freiburger Sinti trotz einer Sondernutzungserlaubnis seitens der Stadt Ingolstadt am Dienstag, 18.06.2019, durch Verwaltung und Polizei aufgefordert worden, die von der Stadt zur Verfügung gestellte Grünfläche zu räumen. Nach Aussagen des Veranstalters Daniel Kobi (Freiburger Gemeindepastor der Christlichen Zeltmission des Missionswerks Immanuel e.V.) seien die Mitglieder der Missionsgruppe „rassistisch behandelt“ worden mit der Absicht, sie vom Platz zu „verjagen“.

Die Stadt Ingolstadt widerrief die bereits ausgestellte und bezahlte Genehmigung ohne rechtliche Grundlage. Roberto Paskowski (Sinti Kultur und Bildungsverein Ingolstadt e.V.): „Ursache für den Rückzieher sind rassistische Anfeindungen und Beschwerden einiger Anwohner gegen die Missionare, die einer Freien Evangelischen Gemeinde e.V. aus Freiburg angehören, weil es sich um Angehörige der nationalen Minderheit der Sinti handelt“.

Der Veranstalter Daniel Kobi war trotz des Vorgehens von Verwaltung und Polizei bereit, auf ein Grundstück auszuweichen,

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